René Ackermann, veröffentlicht am 29.06.2025

Uniformierung
Schwarzer Zweispitz mit vierreihiger silberner Ganse, einer seidenen, schwarz-weissen Freiburger Kokarde und Hutquasten mit silbernen Fransen (27.8.1852, § 86).
Kornblumenblauer Waffenrock mit Kragen und Ärmelaufschlägen von schwarzem Samt, auf den Schultern je ein silbernes Cordon, sowie zwei parallelen Reihen von je sieben, versilberten, blanken Knöpfen (15.1.1862, § 10).
Ein silbernes Sternchen auf beiden Vorderteilen des Kragens sowie ein silbernes Cordon entlang des Kragenvorstosses (27.8.1852, § 167).
Kornblumenblaue Hose mit zwei, nicht dem eidgenössischen Reglement entsprechenden, breiten schwarzen Streifen (27.8.1852, § 86).
Bewaffnung und Ausrüstung
Säbel für Artillerieoffiziere, mit vergoldetem Gefäss und Stahlscheide (27.8.1852, § 286).
Schlagband aus schwarzem, geflochtenem Leder, Eichel mit eingewirkter Silbergarnitur (27.8.1852, § 286).
Schwarz lackierter Leibgurt mit zwei Tragriemen und vergoldeten Löwenkopfschnallen (17.1.1861, § 36).
Schwarz lackierte Bestecktasche, mit ebensolchem Riemen und vergoldeten Garnituren (27.8.1852, § 286).
Anmerkung
Abgebildet ist Unterleutnant Joseph Maendly (1828–1904) von Vesin FR, eingeteilt als Veterinär in der Freiburger Feldbatterie 13.
Fotoatelier und Zeitpunkt der Aufnahme
P. Rossier, Photographe, à Fribourg.
Die Fotografie entstand zwischen 1862 und 1866. Maendly wurde im April 1866 zum Veterinär-Unterleutnant im eidgenössischen Gesundheitsstab ernannt. Ab diesem Zeitpunkt trug er am Zweispitz eine eidgenössische Kokarde.
(Foto: Privatsammlung.)
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