Zahlenspiele

1942: Statistische Angaben zu den Feldpredigerdegen

Dem Schreibenden sind aktuell 138 Feldpredigerdegen der Ord. 1911 bekannt, die sich in öffentlichen und privaten Sammlungen sowie im Handel befinden. Das erlaubt, gewisse Schlüsse bezüglich der zwischen 1911 und 1942 erfolgten Verteilung dieser Waffen zu ziehen. Durch die 138 bekannten Exemplare, konnten die Nummern-/Jahresbereiche von 530 der knapp über 700 hergestellten Degen ermittelt werden.

Feldpredigerdegen, eidg. Ord. 1911. Es handelt sich um die Nummer 612 aus dem Jahr 1942 . Nummer und Jahreszahl sind im obersten Bereich der Klinge zu finden. Die Nummer ist eingepunzt, die Jahreszahl befindet sich bei der Lieferantenangabe unter dem Stichblatt (Privatsammlung).
Jahrtiefste bekannte Nummerhöchste bekannte NummerAnzahl Degen pro Jahr
191127777
19129411219
191311513319
191413819356
1917ohne Nummer1
1918ohne Nummer1
19272332386
19282671
193327728812
193429830912
193531332412
19373373393
193835038334
ohne Jahreszahl39642732
194043246029
1941478593116
1942602701100
Total530

Tabelle mit den Nummernbereichen der Feldpredigerdegen, eidg. Ord. 1911, Stand am 01.02.2026 (Quelle: Autor).

Aus der Tabelle ist zu entnehmen, dass von 1911 bis 1913 mindestens 133 Degen an die Feldprediger verteilt worden sind. Während des I. Weltkriegs stieg dann die Anzahl der Degen auf maximal 232 Exemplare an. 1938, gegen Ende der Zwischenkriegszeit, waren bereits mindestens 383 dieser Waffen in den Händen der Seelsorger. Während des II. Weltkriegs bis zum Ende der Abgabe dieser Waffe 1942, erhöhte sich dann der Totalbestand der Degen markant auf mindestens 701 Exemplare.

Grob überschlagen heisst das, dass von 1911 bis zum Beginn des I. Weltkriegs 1914 etwa 150, während des I. Weltkriegs von 1914 bis 1918 etwa 100, in den darauf folgenden 20 Jahren von 1919 bis 1939 etwa 150 und während des II. Weltkriegs von 1939 bis 1942 rund 300 Degen an Feldprediger abgegeben worden sind.

Quelle

Vom Autor laufend nachgeführte Tabelle der in öffentlichen und privaten Sammlungen sowie im Handel befindlichen Feldpredigerdegen der Ord. 1911.

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